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Schwarze Overknees von Justfab mit blauem Wollkleid

Während des Flugs von Karlsruhe nach Porto, habe ich in der aktuellen „In Touch Style“ nach den Must Haves für die kommenden Wochen gesucht. Dabei gab es ein Statement, dem ich klar widerspreche. „Overknees sind out“. Es stimmt, sie wurden 2015 gefeiert wie noch nie, aber wieso soll das 2016 enden :).

Ich habe meine Overknee-Liebe erst letztes Jahr entdeckt und dieses Jahr soll unsere aufgebaute Beziehung passé sein? :) Nein, danke. Ich werde sie weiterhin tragen, denn dieses Modell hier von Justfab ist durch den durchgehenden Absatz sehr gemütlich. Dem Absatz ist es auch zu verdanken, dass die Overknee Stiefel vor allem eines sind – alltagstauglich. Leider gibt es dieses Modell nicht mehr zu kaufen, aber Justfab bietet hier einige Alternativen.

Bei den aktuellen eisigen Temperaturen würde ich diese Kombi mit einer blickdichten schwarzen Strumpfhose tragen. Für einen Frühlingstag, der hoffentlich bald kommt, würde ich die Variation wie bei diesem Outfit wählen, ohne Strumpfhose. Die Stiefel wärmen so gut, dass das bisschen nackte Haut die kalte Luft übersteht :).

Der blaue lange Pullover, den ich für dieses Outfit zum Kleid umfunktioniert habe, war ein Spontankauf. Letzte Woche war ich bei TK Mexx unterwegs um eine neue Iphone Hülle zu kaufen und habe dann diesen kuscheligen und hochwertig verarbeiteten Langpullover gefunden.

Nach dem Ergebnis dieser Outfit Bilder, werde ich die Overknees definitiv nicht wegpacken, sondern mir weitere Kombi-Möglichkeiten für den Frühling einfallen lassen.

Was meint Ihr zu den ständigem Trendwechsel in den Medien?

Was das „Must-Have vom letzten Monat war, ist diesen Monat ein „Don´t go“. Mir ist klar, dass es zu meinem Job als Lifestyle Bloggerin die auch über Mode schreibt, dazu gehört, immer nach den neusten Kreationen zu schauen. Das mache ich auch unheimlich gerne. Aber manchmal ist ein Trend oder ein bestimmter angesagter Look zu schnelllebig. Kaum wird er in den Modemagazinen oder Schaufenstern gehyped, schon ist er wie auch wieder verschwunden und wird mit dem Kommentar „Das ist schon lange out“ abgestempelt. Desto mehr ich über Mode, Trends und Designer recherchiere, desto intensiver spüre ich diesen unheimlichen Druck auf dieser Köpfe, die hinter all dem sitzen. Sie müssen unheimlich schnell, kreativ und außergewöhnlich sein, um mit dieser riesigen Flut an Wettbewerbern mitzuhalten. Vor einigen Jahren noch waren es hauptsächlich nur die Wettbewerber, die den Ton angegeben haben. Heute ist es vor allem der Konsument, der Follower, der mittlerweile so eine Macht hat ein Fashion-Piece beispielweise auf Instagram, Facebook… zu hypen und es zum „It-Piece“ der Saison zu deklarieren, oder innerhalb weniger Sekunden im Netz nieder zu machen. Denn durch Social Media haben die Marken nicht mehr nur die Konsumenten, die ihre Klamotten kaufen und ihre Erfahrung darüber mit Freunden und Familie teilen. Nein im Gegenteil, sie teilen sie mit der ganzen Welt.

 

 

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